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By Susanne Lachenicht

Die Französische Revolution bildet eine entscheidende Zäsur für die französische wie auch die europäische Geschichte. Sie markiert den Beginn der Moderne und legte die Grundsteine für Entwicklungen, die unsere heutige Welt prägen. Susanne Lachenicht legt eine intestine lesbare und gleichzeitig aktuelle Darstellung vor, die nicht nur die politische, sondern auch die kulturelle und soziale Revolution in den Blick nimmt. Im Fokus stehen nicht nur König, Hof und Minister und das Zentrum der Macht bzw. der Revolution – Paris –, sondern auch die Départements und der ländliche Raum, in dem zu dieser Zeit immer noch die meisten Bewohner lebten. Deutlich wird aber auch, wie durch neue politische Verhaltensweisen, durch Sprache, Symbole und neue Öffentlichkeiten, ein Umbruch in der politischen Kultur in Frankreich stattfand, der auch für die gesamte westliche Welt entscheidende Veränderungen hervorbrachte.

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Wordless Rhetoric: Musical Form and the Metaphor of the Oration

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Eunice Dyke, health care pioneer : from pioneer public health nurse to advocate for the aged

Eunice Henrietta Dyke was once dynamic character whose selection enhanced public health and wellbeing care and nurses' schooling, and commenced the popularity of senior voters' wishes; but she used to be fired on the peak of her nursing occupation. a lady defined her as "ahead of her time. "

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Michel Vovelle – Bicentenaire Beeinflusst nicht zuletzt durch die von Marc Bloch und Lucien Febvre 1929 begründete Schule der Annales, die sich mit langfristigem historischem Wandel vor allem auf der Ebene von Gesellschaften, Kulturen und Mentalitäten auseinandersetzt, hat sich mit Michel Vovelle ab den 1970er Jahren eine Interpretation der Französischen Revolution gerade auf diesen Ebenen entwickelt. Untersucht werden Veränderungen von kulturellen und mentalen Verhaltensweisen vor, in und nach der Französischen Revolution anhand von Notariatsakten, Testamenten, Eidesformeln und Ähnlichem.

Tocqueville, Alexis de, Der Alte Staat und die Revolution, Bremen 1959). Erste liberale Deutung der Französischen Revolution, die eine detaillierte Ursache- und Verlaufsanalyse beinhaltet. II. Vorgeschichte und Ursachen Überblick Zu den langfristigen Ursachen der Französischen Revolutionen werden in der Forschung heute demographische Veränderungen, Ressourcenzugangsprobleme für Teile des Dritten Standes und ein Reformstau gerechnet, der sich sowohl auf der Ebene der Massen als auch der Eliten nicht zuletzt auch als ein Wahrnehmungsproblem manifestierte.

Die Reaktionen auf Gewalt und Terreur waren – nicht nur in Bezug auf die Französische Revolution – Gegengewalt und Nationalismen, die zu weiterer Gewalt führen konnten. Freiheit und Demokratie stehen damit in einem unlösbar erscheinenden, dialektischen Verhältnis zu Gewalt und negativen Formen von Nationalismus, etwas, das nicht zwangsläufig zu Vernunft und Demokratie weltweit führte. Ein Bewusstsein für dieses der Revolution inhärente Dilemma – Freiheit und Demokratie auf der einen Seite, Gewalt und Zwang zu deren Durchsetzung auf der anderen – mag nicht nur im Kontext der Französischen Revolution zu einem besseren Verständnis von deren Komplexität führen.

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